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VORWORT
Dieses Thema soll für den Halter von Diskusfischen in Situationen der Erkennung und der Behandlung von Krankheitsbildern des Fisches sein, ohne den Halter mit extra vagierten Ausdrücken noch zusätzlich zu verunsichern.
Es werden Schritt für Schritt Behandlungs-Methoden aufgezeigt, die für manchen Aquarianer vielleicht etwas Neues sind, die aber auf langjährige Erfahrung meinerseits und auf die andere Halter und Züchter aufgebaut sind. Des Weiteren werden Krankheitsursachen ergründet, die den Auslöser der Erkrankung darstellen. Es wurde bewusst auf das übliche Bildmaterial verzichtet, um denjenigen der das Bild betrachtet nicht auf eine falsche Diagnose zu bringen. Deshalb wurden, bis ins kleinste Detail, die Krankheitssymptome beschrieben, um sich ein besseres Bild von dem vor sich schwimmenden Patienten zu machen. Nehmen Sie sich Zeit wenn Sie dieses Buch vor sich haben und studieren Sie es in aller Ruhe durch, auch wenn Ihre Fische im Moment kerngesund durch ihr Aquarium ziehen. Denken Sie immer daran: Vor Ihnen schwimmt ein Lebewesen, dass wie wir auch einmal erkranken kann und dann Ihre Hilfe benötigt.
EINLEITUNG
Auf den folgenden Seiten werden Krankheitsbilder und deren Behandlungsmethoden erklärt. Es werden Handelsübliche bzw. Verschreibungspflichte Medikamente, die Über Ärzte die sie denn Sachverhalt erklären müssen (mancher Apotheker läst sich bestimmt dazu erweichen, das er ihnen die Medikamente abwiegt, oder vielleicht besorgt) beschrieben .Bei manchen Krankheitsbilder wird des weiteren versucht, die Tiere am Anfang mit milderen Mitteln zu behandeln, da manche Medikamente die stärker sind, keine bleiben Schäden zu verursachen, oder sie resistente bei längerer Behandlung zu machen, wenn schwerwiegende Diagnosen vorliegen und man müsste dann das gleiche Mittel wieder anwenden .Deshalb versuchen Sie immer bei einer nicht so schweren Diagnose, immer den leichten Einsatz von Medikamenten zu wählen .Denken Sie immer daran das eine Behandlung des Tieres eine Belastung darstellt, und das man das Tier beobachten sollte in den ersten Stunden wie die Reaktion auf das Medikament ist. Es kann wie beim Menschen vorkommen das der eine die Behandlung der andere sie weniger verträgt .Versuchen sie auch sich einwenig Fingerspitzengefühl anzueignen, damit sie vielleicht jedes Tier mit seinen Gewohnheiten und vorlieben für Futtersorten die ihm besonders schmecken zu merken, oder machen sie sich Notizen über den jeweiligen Fisch. Dieses Notizbuch über ihre Fische kann gute Dienste leisten wen der einzelne Erkrankt.
PROGNOSE WODURCH KANN EIN DISKUSFISCH ERKRANKEN?
Was sind die häufigsten Auslöser?
1. Keine abwechslungsreiche Fütterung / Einseitige Ernährung
2. Schlechte Wasserqualität
3. Zuwenig Wasserwechsel
4. Quarantänezeit nicht eingehalten, bzw. gar nicht durchgeführt
5. Erhöhte Stresssituationen
6. Häufige Fütterung mit roten Mückenlarven
7. Überbevölkerung des Aquariums
8. Verletzung der Schleimhaut / evtl. beim Einsetzen oder Transport
9. Zu kalte Halterung
10. Bei neu gekauften Fischen zu schnelles Umsetzen ins Aquarium
11. Hastiges Herantreten an das Aquarium, Klopfen gegen die Scheiben etc.
12. Frostfutter im gefrosteten Zustand angeboten
13. Frostfutter nicht durch ein Artemiasieb aufgetaut
14. Zu geringer PH-Wert
15. Geringer Sauerstoffgehalt
16. Zu schneller Temperaturanstieg
17. Falsche Aquariumeinrichtung
18. Falsche Vergesellschaftung mit anderen Fischen
ERKLÄRUNG DER EINZELNEN PUNKTE
1.Keine abwechslungsreiche Fütterung/ Einseitige Ernährung.
Wer seinen Tieren nur eine einseitige Ernährung zukommen lässt ,dass heißt immer das gleiche Futter, der kann mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass seine Fische an Vitaminmangel erkranken werden .Es hat sich gezeigt das einige Diskushalter, aus Zeitgründen dazu neigen, ihre Fische ausschließlich mit ein oder zwei verschiedenen Futtersorten ernähren wollen(womöglich noch mit Granulatfutter ,welches noch zusätzlich zu Leberverfettungen führen kann). Man muss sich nur vorstellen wir würden jeden Tag das Gleiche vorgesetzt bekommen. Die ideale Ernährung wäre zum Beispiel: Weiße Mückenlarven, schwarze Mückenlarven, Artemia, Krill oder Mysis für die notwendigen Ballaststoffe, Muschelfleisch, Rinderherz und Truthahnherz in Maßen(es kann zu Verstopfung führen), kleine Regenwürmer, lebende ausgewachsene Artemia, Enchyträne´ Dieser Ernährungsvorschlag über die ganze Woche verteilt, stellt sicher, dass das Tier abwechslungsreich ernährt wird. so wird sichergestellt, dass das Tier seine nötigen Vitamine daraus ziehen kann und so auch eigene Abwehrstoffe gegen Krankheiten daraus bilden kann. Versuchen Sie das große Tiere 3x täglich mit unterschiedlichen Futtersorten versorgt werden. Halbwüchsige 5 - 6x täglich und Jungtiere 10-15x am Tag gefüttert werden .Übrigens sollten Sie rote Mückenlarven nur gelegentlich verfüttern (siehe Kapitel 6)
2. Schlechte Wasserqualität
Überprüfen Sie Ihr Leitungswasser bevor Sie Ihre Diskusfische in das Aquarium geben .Zu hoher Chlorgehalt kann die Schleimhaut der Fische schädigen. Sie können diesem Symptom mit Aquasafe entgegen treten um den Chlorgehalt und Schwermetalle zu binden. Testen Sie weiter Ihr Wasser auf zu hohen Nitrit und Nitratgehalt .Diese Stoffe können durch Düngung der Felder der Bauern hervorgerufen werden. Schlechte Wasserqualität kann auch bedeuten, dass in Ihrem Hause Kupferrohre als Wasserleitung benutzt werden, dass heißt es können Vergiftungserscheinungen auftreten. (ich konnte das bei mir zwar nicht feststellen, obwohl meine Leitungen auch aus Kupfer bestehen, aber man sollte die Möglichkeit doch nicht außer Acht lassen). Diese äußern sich mit Dunkelfärbung des Fisches, Schleimhautabsonderung sowie Fressunlust. Der Beachtung wert ist auch: Vom Wasserwerk werden in regelmäßigen Abständen nachts Rohrspülungen in Wohngebieten vorgenommen, vermutlich mit chemischen Zusätzen für die Sauberhaltung der Leitungssysteme. Wenn Sie dann morgen einen Wasserwechsel durchführen, können noch Rückstände vom Spülmittel vorhanden sein. Wenn Sie vermuten dass so eine Spülung durchgeführt wurde, verschieben sie den Wasserwechsel auf Mittagszeit, denn dann haben andere Haushalte genügend Wasser verbraucht.
3. Zu wenig Wasserwechsel
Das Wichtigste meiner Meinung nach ist der regelmäßige Wasserwechsel .Denn schlechte Wasserqualität im Aquarium ist die beste Voraussetzung für die Erkrankung unserer Diskusfische .Man muss sich nur vorstellen: In der Natur haben die Fische die Möglichkeit sich aus schlechten Wasserverhältnissen zu entfernen, im Aquarium nicht .Das Tier muss wenn es ihm zugemutet wird, in seinen eigenen Ausscheidungen leben, der Ammoniakgehalt steigt in solch einem Fall nach oben und der Nitrit-Nitrat ebenfalls. Als Folge kommt es zu Vergiftungserscheinungen, das Tier wird in seiner Widerstandsfähigkeit geschwächt und Bakterien sowie Krankheitskeime haben die Möglichkeit den Diskus ernsthaft zu schädigen. Zu wenig Wasserwechsel führt außerdem zu Wachstumsstörungen bei jungen Fischen .Häufiger Wasserwechsel fördert das Wachstum und die Abwehrkraft sprich Immunsystem
4. Quarantänezeit
nicht eingehalten, bzw. gar nicht durchgeführt. Nach dem Kauf oder nachdem Sie ihren Diskusfisch erstanden haben, sollten Sie ein Quarantänezeit von mindestens einer Woche einhalten. Setzen hierfür das Tier in ein separates Aquarium, (50 x 50 x 50 cm) und beobachten Sie in dieser Zeit den Diskus auf evtl.
Krankheits-Erscheinungen. Unterlässt man diese Maßnahme nach dem Kauf, geht man Gefahr, dass man sich mit dem Neuankömmling Krankheiten einschleppt und somit die anderen Insassen ansteckt. Ich persönlich halte eine Quarantäne von mindestens zwei Wochen ein.
5. Erhöhte Sreßsituationen
Setzt man seine Diskusfische Steßsituationen aus , kann es zu Erkrankungen führen .Das Schlimmste was Ihrem Tier passieren kann ist dass Sie hastig an Ihr Aquarium treten, die Fische erschrecken ,und einer davon an die Oberfläche schießt und sich an der Deckscheibe anstößt. Die schlimmste Folge dieser Stresssituation kann sein, dass sich das Tier bei dem Zusammenstoß die Schwimmblase verletzt, bzw. gerissen ist. In diesem Fall wäre das Tier nicht mehr zu retten .Die Anzeigen für solch eine Verletzung wäre das der Diskus flach am Boden liegt. Deshalb gehen Sie normal an Ihr Aquarium, und machen Sie keine hastigen Bewegungen, welche die Fische erschrecken könnten. Des Weiteren stellen Sie Ihr Aquarium nicht neben Eingangstüren, und halten Sie Ihre Kinder dazu an, nicht an die Scheiben zu klopfen. Ein weiterer Punkt der die Tiere in Stress hält ist, wenn Sie Welse oder andere Beifische bei Ihren Diskusfischen halten die sie nicht in Ruhe lassen. (Siehe Punkt 19)
Werden Stresssituation nicht beachtet, schwinden die Abwehrmechanismen des Tieres, und es treten allerlei Krankheitstypen auf. Ein weiter Stressfaktor ist auch schlechte Haltungsbedingung, wie schlechtes Wasser, fehlende Dekoration in Form von Wurzeln etc.
6. Häufige Fütterung mit roten Mückenlarven.
Wenn Sie Ihre Diskusfische täglich oder sehr oft mit roten Mückenlarven füttern, birgt dieses Futter einige Gefahren in sich. Zum einen kommen Rote Mückenlarven aus belasteten Gewässern, dass heißt die Schadstoffe, welche die rote Mückenlarve in sich gespeichert hat reichert sich im Fisch an und führt zu Krankheiten .Zum anderen führt häufiges Füttern mit diesen Futtertieren zu Darmerkrankungen. (Flagellatenbefall-weißer Kot) Ein typisches Beispiel wo man sieht das rote Mückenlarven auch unweigerlich sogar zum Tote führen können, ist das verfüttern derselben an Zwergbuntbarsche (Apistogramma-Arten), die das Futter deshalb schlecht vertragen ,da die rote Mückenlarve selbst im gefroren Zustand mit ihrem Beißwerkzeug den Darm der Fische so reizen kann dass sie daran sterben können .Übrigens, Tubifex kommen aus den gleichen Lebensraum.
7. Überbevölkerung des Aquariums
Eine zu hohe Besatzdichte im Aquarium verschlechtert nicht nur das Aquariumwasser, da sehr viele Abfallstoffe anfallen, ( es bildet Ammonium und Nitrit ) sondern auch der Sauerstoffgehalt wird durch die Überbevölkerung drastisch herabgesetzt .Zum anderen unterliegen die Tiere einem überhöhter Stressfaktor .Eine zu hohe Bevölkerungsdichte wirkt sich außerdem negativ auf das Fressverhalten der Diskusfische aus. Der tägliche Kampf um ein paar Futterbrocken zu ergattern, lässt unterlegene Tiere sehr bald aufgeben, sie ziehen sich in Ecken zurück wo sie anfangen zu erkranken .Generell gilt, wenn man zu viele Fische in ein Aquarium gibt, ist vermehrter Bakterienanteil im Wasser, der schnell zu Vergiftungen führen kann.
8. Verletzung der Schleimhaut
Verletzungen der Schleimhaut können durch das Fangen des Tieres entstehen, beim Transport ,bei plötzlichen Fluchtreaktionen oder durch sperrige Einrichtung im Aquarium .Bei Verletzungen wird der Schutzmechanismus des Fisches, sprich Schleimhaut zerstört und es können Bakterien eindringen, die zu Verpilzungen führen oder zu Wunden, die sich entzünden, und schlecht zu heilen sind und zum Tode führen können.
9. Zu kalte Hälterung
Diskusfische benötigen eine Wassertemperatur zwischen 28.5 bis 30 Grad. Eine andauernde Hälterung, die unter diesen Werten liegt läuft Gefahr dass seine Tiere erkranken. 1. Der Stoffwechsel der Fische kommt nicht in Gang, sprich die Fische nehmen Nahrung schlecht auf oder stellen die Nahrungsaufnahme ganz ein .Zum anderen gibt es Bakterien die kaltes Wasser bevorzugen um sich zu vermehren.
10. Bei neu gekauften Fischen
Zu schnelles Umsetzen ins Aquarium Wenn neu erworbene Fische die nicht an ihre neuen Wasserverhältisse langsam angepasst werden, (Wasser langsam zugeben in den Eimer worin sich der Diskus befindet über ungefähr 10- 20 Minuten lang) sprich einfach oder zu schnell in das Aquarium geben, kann diese Maßnahme zum Tode führen. Man muss sich vorstellen, die unterschiedliche Härte des Wassers, der PH-Wert ist anders (PH Schock) als das Wasser beim Fisch, im Transportbeutel. Zum anderen können Schleimhautveränderungen auftreten in Form von Ablösungen.
11. Hastiges Herantreten an das Aquarium, klopfen gegen die Scheiben.
Wie schon bei Kapitel 5 beschrieben, ist es nicht gerade von Vorteil ihren Diskus Stresssituationen auszusetzen. Man muss sich folgendes Beispiel vorstellen: Setzen Sie sich einmal einen leeren Eimer auf den Kopf und Sie oder Ihre Frau klopft auf den Eimer, Sie würden auch nicht gerade begeistert sein was für einen Resonanzkörper so ein Eimer bildet und wie schmerzlich es für Ihre Ohren ist. Der gleiche Effekt hat es, wenn Sie gegen die Aquarienscheiben klopfen, nur der Fisch hat zusätzlich eine Schwimmblase, welche das Klopfen verstärkt. Die folgen von Klopfen an Scheiben, und zu hastiges Herantreten an das Aquarium wurde schon im Kapitel 5 beschrieben.
12. Frostfutter im gefrosteten Zustand angeboten
Wenn Sie Ihren Tieren Frostfutter reichen, dann tauen sie es auf, denn wenn sie es im gefrorenen Zustand anbieten, kann es zu schweren Darmerkrankungen führen.
13. Frostfutter nicht durch ein Artemiasieb
Wenn Sie Ihr Frostfutter bevor Sie es verfüttern nicht gründlich durchspülen, dabei hat sich ein Artemiasieb gut bewährt, können Krankheitskeime das im Frostwasser verstärkt enthalten ist, Ihren Diskus erkranken lassen. Durch das auftauen im Artemiasieb unter fließendem Wasser (kein heißes Wasser verwenden, da die Vitamiene verloren gehen) reduzieren sie diese Gefahr erheblich. Denken Sie immer daran dass wir nicht wissen woher unser Futter stammt, bzw. Gezüchtet wurde.
14. Zu niedriger PH-WERT
Zu niedriger Ph-Wert kann zur folge haben, das der Diskus Schädigungen an der Schleimhaut bekommt. Zum anderen können Augentrübungen auftreten extrem niedrigen
PH-Wert (2-4) kann das zum Tode des Tieres führen .Man muss sich folgendes vorstellen, zu niedriger PH-Wert heißt das Wasser ist Säuerlich, soll wirkt dies wie Säure auf den Fisch, und deshalb diese Schädigungen.
15.Geringer Sauerstoffgehalt
Zu geringer Sauerstoffgehalt führt zu Stresssituationen, und das wiederum schwächt das Immunsystem des Tieres Zur folge hat dieser Umstand das der Diskus für alle möglichen Krankheitern anfällig wird .Des weiteren stellt dieser Umstand der geringen Sauerstoffversorgung eine Dauerbelastung dar, die einer Tierquälerei gleich
kommt . Das beste anreichen der Sauerstoffunterfunktion sind folgende Punkte: 1. Heftige Kiemenbewegungen 2.An der Wasseroberfläche nach Luft
schnappen (schwerer Sauerstoffmangel)
16.Zu schneller Temperaturanstieg
Man sollte plötzliche Temperaturanstiege aus folgenden Gründen vermeiden. Das Tier hat sich an seine Temperaturumgebung gewöhnt, und wenn eine plötzliche Änderung auftritt kann diese Maßnahme Schleimhautschädigungen verursachen. Des Weiteren bedeutet die Veränderung einen Stressfaktor der das
Immunabwertsystem schwächt, und somit den Diskus anfällig gegenüber Krankheiten wird.
Vermeiden Sie folgende Punkte wenn ihnen ein Diskus erkrankt.
1. Wenn sie merken ein Tier ist erkrankt, bleiben sie Ruhig und gehen schritt für schritt bei der Diagnose vor .Durch Panikreaktionen unterlauft so mancher Fehler.
2. Koppeln Sie das Erkrankte Aquarium, wenn sie mehrere betreiben vom Zentralfilter ab, und filtern sie das Becken für sich alleine.
3.Reinigen sie ihre Hände nachdem sie in ein anderes Aquarium fassen. (Äthanol
4.Benutzen sie nicht die gleichen Schläuche zum Reinigen bei anderen Becken. Das gleiche gilt mit Netzen.
5. Wenn ein Diskus von mehreren erkrankt, behandeln sie das ganze Hälterungsbecken, und nicht nur den einzelnen den sie vielleicht in ein anders Aquarium überführen.
SCHWIMMBLASENERKRANKUNG
DIAGNOSE: Der Fisch steht kopfüber im Aquarium, und versucht mit erstärkten Schwimmbewegungen, gegen den Auftrieb anzuschwimmen.
Die Zweite Form der Schwimmblasenerkrankung ist, das der Diskus am Boden liegt. BEHANDLUNG: Lössen Sie eine Tablette Cotrimstada (Trimethoprin, Sulfamethoxazol, Borgal) für 80 Liter Wasser auf und geben dies ins Aquarium. Würde sich nach 2 Tagen keine Besserung einstellen, kann unter Beobachtung die gleiche Dosis nachgegeben werden. Die Dosiereinheit für Borgal Lösung beträgt
15 ml auf 100 Liter Aquarienwasser. Die Tiere bleiben 3 - 5 Tage in diesem Bad. Nach Abschluss der Behandlung, machen Sie einen Wasserwechsel, und Filtern das Aquarium über Aktivkohle, damit das Medikament aus dem Wasser kommt. Anzumerken wäre folgendes: Die Schwimmblasenerkrankung ist eine schwer zu heilende Krankheit
SCHWIMMBLASENERKRANKUNG
( Kopfsteher Krankheit )
Eine weitere Behandlungsmethode wäre: 1 Tablette Bactrim auf 30 Liter Aquariumwasser Mit diesem Präparat sollten Sie 2 - 3 Wochen ihren Diskus behandeln Beim Wasserwechsel dosieren sie nach. Die Wassertemperatur sollte so um die 33 Grad betragen.
Sie könnten eine Weitere Behandlung mit: Dosis: 1,5 g Tetracyclin auf 100 Liter Aquarienwasser 3 Wochen lang. Nach dem Wasserwechsel sollten sie die hälfte nachdosieren. (BEMERKUNG: Sollte die Einzelne Behandlungsmethode nicht zu einem Positiven Resultat führen, so versuchen Sie eine weitere .Führen sie aber nie eine neue durch, ohne das dass Vorhergehende völlig aus dem Aquarium entfernt wurde. Das Tier sollte des weitern immer eine Pause haben nach einer Behandlung bevor sie eine neue anwenden, von mindestens 2 Tagen.
BAUCHWASSERSUCHT
DIAGNOSE: Die Anzeichen einer Akuten Bauwassersucht ist die aufgetriebene Leibeshöhle. Unter anderem treten die Augen hervor und der Kot ist weißlich .Des weiterem nehmen die Tiere keine Nahrung zu sich .Auch wurde eine Erschwerte Atmung festgestellt .Wenn ihr Diskus nur eine aufgetriebene Leibeshöhle aufweist und normal Nahrung zu sich nimmt, kann es sich auch um einen Darmverschluss handeln, oder um einen Tumor .Sie sollten das Tier bis zur Gesundung isolieren.
BEHANDLUNG:Lösen Sie 15mg Chloramphenicol auf 1 Liter Wasser und geben sie diese Lösung zu dem erkranktem Tier ins Becken. Nach 3 Tagen wechseln Sie das Wasser, und Filtern das Aquarium über Aktivkohle um den Rest zu entfernen. Bei einem Starken Befall beträgt die Dosis: 40mg pro 1 Liter
BEMERKUNG: Chloramphenicol löst sich langsam im Wasser auf, deshalb kann man es in Ethanol auflösen. SCHWER ZU HEILENDE KRANKHEIT ! Eine weitere Möglichkeit bei Verstopfung wäre folgende. 1 Teelöffel Jodfreies Salz auf 100 Liter Wasser 3 Tage lang im Aquarium belassen. Bemerkung: Nur bei leichter Verstopfung anwendbar.
ERKRANKUNG DES AUGES
DIAGNOSE: Wenn unser Diskus nach dem Transport, womöglich noch in Eimer Transportiert wurde, können womöglich durch das scheuern an der Eimerwand (kreisende Bewegungen an der Eimerwand) Augentrübungen entstehen .Diese Symptom kann auch bei längeren Transporten auftreten. Die Augentrübung macht sich wie folgt bemerkbar: Leichter Milchiger Belag, kein klares Auge. BEHANDLUNG: Meistens verschwindet bei guter Wasserqualität diese Erscheinung von selbst .Sie können aber zur Unterstützung des Abheilungsprozesses folgende Mittel anwenden: 1. Esha 2000 das im Fachhandel erhältlich ist .Halten Sie sich nach der Dosierung wie diese beschrieben wird.2. Methylenblau 10-20 ml Stammlösung auf 100 Liter Aquarienwasser.
BEMERKUNG: Die Augentrübung sollte am 2. Bis 3. Tag sich bessern sonst liegt eine ernsterer Krankheitsfall am Auge vor. DIAGNOSE: Verletzung der Augenlinse - Hornhaut. Von diesem Krankheitsbild kann man in der Regel davon ausgehen wenn nach der vorhergehenden Behandlung keine Besserung eingetreten ist.
BEHANDLUNG: Man verwendet eine Pilzhemmende Salbe: Nystatin abwechselnd mit Combisonum- Augensalbe. Wenn man diese Behandlungsart anwendet, müssen Sie den Fisch aus dem Aquarium nehmen, ihn in ein Aquarien getränktes Tuch einschlagen .Legen Sie das erkrankte Auge Vorsichtig frei, und trocknen sie es ab. Dann trägt man die Salbe auf. Diese Prozedur darf nicht länger als 3 Minuten dauern denn dann muss das Tier zurück ins Aquarium.
DIAGNOSE: Eine Innere Infektion des Augapfels stellt eine der schlimmsten Krankheits- erscheinen der Augen dar, da sie Schlecht zu heilen sind. Dies bedeutet meistens dass das Auge verloren ist und der Diskus erblindet .Das Anzeichen einer Inneren Infektion geht mit Schwellung und Trübung des Gestammten Auges einher .Bleibt das Auge bzw., die Pupille des Auges weiß,
ist der Fisch Erblindet.
BEHANDLUNG: Geben Sie 15mg Chloramphenicol pro 1 Liter ins Aquarium, und belassen sie es 3 Tage in diesem. Danach führen Sie einen Wasserwechsel durch und Filtern den Rest über Aktivkohle heraus. Bei akuten Fällen geben Sie 40mg Chloramphenicol auf 1 Liter Aquarienwasser.
FLAGELATENBEFALL
DIAGNOSE: Als Symptome sind meistens festzustellen: Dunkelfärbung, Abmagerung, Fressunlust, bis hin zur Futterverweigerung, weißlich- schleimiger Kot. Der Abnormal weißlich-schleimige Kot des Fisches rührt von einer Irritation und Beschädigung der Darmwand durch Parasiten her. Diese Parasiten nennt man auch Flagellaten.
BEHANDLUNG: Bei leichtem Befall dieser Krankheit wäre eine PREIS-COLLY Kur zu empfehlen. (Handelsübliches Präparat) Behandlung:siehe Beipackzettel. Oder eine Themperatur-Behandlung von 3 - 4 Tagen. Es ist zu empfehlen die Tiere bei 34 Grad dort zu hältern. Bei schwereren Befall, hat sich folgende Behandlung bewährt: Dosis: 400mg Metronidazol auf 100 Liter Aquarienwasser geben. Die Behandlungsdauer entspricht 4 Tage.
Bemerkung: Während der Behandlung das Aquarium gut durchlüften. Wenn das Tier keine weitere Besserung zeigen sollte, gibt es folgende Möglichkeit noch. Dosis: 500mg Metronidazol mit 2-3g Neomecinsulfat auf 100 Liter Aquarienwasser geben. (Die Wassertemperatur sollte bei den Tieren keine 30 Grad übersteigen) Die Behandlungsdauer entspricht 3 Tage.
Bemerkung: Während der Behandlung das Aquarium gut durchlüften.
KIEMENWÜRMER
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Neben den Flagellaten sind
Kiemenwürmer die wohl am
häufigsten anzutreffenden
Parasiten bei Diskusfischen.
Jedem Diskusfreund sollte
dieser Erreger bekannt sein,
wenn auch nicht aus eigenen
Erfahrungen, so findet man
in vielen Büchern und
Fachzeitschriften Berichte
über den Kiemenwurm.
Die Kiemenwürmer gehören,
wie die Hautsaugwürmer, zu
den Monogenea
(Hakensaugwürmer), einer
Untergattung der Trematoden
(Saugwürmer). Es handelt
sich hierbei um Parasiten,
deren Entwicklung vor allem
ohne Wirts- und auch ohne
Generationswechsel von
statten geht. Von den 13
Monogenea Subgattungen sind
für die Aquaristik von
besonderer Bedeutung die
Gyrodactylidae
(Hautsaugwürmer) und die
beiden
Kiemensaugwurmgattungen
Dactylogyridae und
Tetraonchus, wobei letztere
in einschlägiger Literatur
oft unerwähnt bleiben. In
der Art der Fortpflanzung
besteht der größte
Unterschied zwischen Haut-
und Kiemenwürmern. Die
Hautsaugwürmer bringen
lebende Junge zur Welt,
während die Kiemenwürmer
Dauereier produzieren, nach
deren Ablage die erwachsenen
Tiere absterben. Die Eier
sinken zu Boden und warten
darauf, wiederum Fische
befallen zu können.
Der Körper, der ca. 0,1 bis
1 mm großen
Kiemensaugwürmer, ist
abgeflacht und trägt am
hinteren Ende einen mit
Haken versehenen
Haftapparat. Im Licht- oder
Phasenkontrastmikroskop bei
schon geringer Vergrößerung
gut erkennbar, zeigen sich
auch die Unterschiede im
Haftapparat der beiden
Kiemenwurm- Spezies:
Dactylogyrus formosus trägt
2 und der an Diskusfischen
wesentlich häufiger
angetroffene Tetraonchus
monenteron hingegen 4
Zentralhaken, auf denen
wiederum 14 kleinere Haken
sitzen. Das vordere Ende des
Wurmes hat vier Zipfel,
einen Bauchsaugnapf und
trägt vier Augenflecke, mit
denen die Kiemenwürmer zwar
nicht verschärf sehen, aber
einen neuen Wirtsfisch
schemenhaft wahrnehmen
können. Wie der Name schon
sagt, leben Kiemenwürmer
hauptsächlich auf den Kiemen
der Wirtsfische, können aber
bei starkem Befall auch auf
den Kiemendeckeln und der
Haut gefunden werden.
Charakteristisch für den
Kiemenwurm ist die hohe
Wirtsspezifität, d.h. jede
Kiemenwurmart hat ihre
Lieblingsfischart. Die
Parasiten ernähren sich von
Schleim und Kiemengewebe,
das sie mit körpereigenen
Enzymen auflösen.
Der Fisch reagiert auf diese
Reizung mit einer
verstärkten Schleimbildung
auf den Kiemen, welche die
Kiemenblättchen verklebt und
dadurch die Atmung
erschwert. Befallene Fische
sind häufig dunkel gefärbt
und scheuern sich im
Kiemenbereich an
Einrichtungsgegenständen
oder Bodengrund. Liegt eine
starke Infektion vor, können
auch Würgebewegungen
beobachtet werden. Wie bei
allen Fischen, ist auch beim
Diskus eine erhöhte
Atemfrequenz das letzte
Mittel, bei nicht
ausreichender
Sauerstoffzufuhr. Zuerst
wird das Volumen des
durchgepumpten Wassers durch
eine Vergrößerung der
Mundhöhle erhöht, wenn dies
nicht ausreicht, wird die
Atemfrequenz erhöht. Eine
starke Infektion liegt dann
vor, wenn man bei seinen
Fischen ein starkes Pumpen
in Verbindung mit zeitweise
Anlegen eines Kiemendeckels
beobachten kann. Erwachsene
Fische werden durch
Kiemenwürmer zwar
geschädigt, aber besonders
kritisch ist der Befall bei
Jungtieren, da deren
Immunsystem noch nicht voll
ausgegebildet ist. Auch nur
mäßig befallene Jungfische
werden am Wachstum, durch
den hohen Energieaufwand für
die verstärkte Atmung,
gehindert.
Wie bereits oben
beschrieben, legen
Kiemenwürmer Eier, die je
nach Temperatur und
Beleuchtungslänge (je länger
desto schneller)
unterschiedlich schnell
schlüpfen. Das erschwert die
Behandlung, denn die meisten
Präparate wirken nicht
ausreichend ovizid
(eiabtötend). Aus diesem
Grund sollte eine Behandlung
also mindestens einmal nach
6 bis 10 Tagen wiederholt
werden, um den gewünschten
Erfolg zu garantieren.
Eine Behandlung sollte nach
gesicherter Diagnose
(schließlich können
Kiemenwurmspezifischen
Symptomen auch andere
Ursachen, wie bakterielle
Infektionen oder Einzeller
Befall, zugrunde liegen) mit
wirklich adäquaten
Wirkstoffen durchgeführt
werden.
Wichtig ist, die
Wassertemperatur im
Diskusaquarium auf 28-29°C
abzusenken und für
ausreichende Luftzufuhr im
Becken zu sorgen, um den
ohnehin strapazierten
Stoffwechsel der Tiere und
den medikamentenbedingten
körperlichen Stress nicht
noch zusätzlich zu erhöhen.
Behandlung
Es
ist zu empfehlen die
Temperatur auf 35 grad
langsam ansteigen zu lassen
diese Temp. ( 35 Grad )
sollte auf 5 Tage sein .
danach die Temp. . langsam
auf die normale
Gradzahl einstellen . das
die betroffenden Tiere in
Quarantänestaion sein sollen
versteht sich von selbst .
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